Krise? Welche Krise?

„Unser Weihnachtsgeschäft dauert jetzt schon ein ganzes Jahr!“

So oder ähnlich berichten zurzeit viele Beschäftigte in der Logistik.

Natürlich hat Corona die Welt in eine tiefe Krise gestürzt.

Viele Menschen haben auch Angst um ihren Arbeitsplatz, um ihre Existenz.

Gehörst du dazu? Oder fragst du dich nicht vielmehr, wie du all die zusätzliche Arbeit schaffen sollst? Glaub nur, was du siehst.

Viele Menschen wissen gar nicht, wo all die Waren herkommen, die sie brauchen oder einfach nur haben wollen. Sie wissen nicht, was sich Tag für Tag und Nacht für Nacht in den großen Logistikzentren und kleinen Depots, auf den Straßen, in Lieferung und Zustellung wirklich abspielt. Sie wissen nichts von den komplizierten Räderwerken, die von den Millionen Beschäftigten am Laufen gehalten werden. Doch die Aufträge, die Bestellungen, werden immer mehr…

Einmal mehr zeigt sich, dass unser Leben ohne funktionierende Logistik nicht möglich ist. Das war auch vor Corona schon so. Und das wird nach Corona so sein.

Die Logistik ist in Deutschland bereits jetzt der drittgrößte Wirtschaftszweig und die Zahlen deuten seit Jahren nach oben. Niemand bestreitet ernsthaft, dass der Online-Handel und die damit verbundene Logistik „durch die Decke gehen“.

Ja, zweifellos gibt es derzeit auch in der Logistik einzelne Sparten, die mit Auftragseinbrüchen und Kurzarbeit zu kämpfen haben und hier gilt es, alles zu tun, um Beschäftigung über die Pandemie hinaus zu sichern.

Der Mehrheit der Betriebe aber geht es ausgezeichnet. Wenn man da nur nicht eine Kleinigkeit vergessen hätte: Jeder dieser Betriebe, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden, lebt nur durch seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Und ihr arbeitet und lernt und arbeitet… noch immer unter Wert.

Welche Krise?

Es ist eine Krise, die schon viel zu lang andauert. Eine Krise nicht ausreichender Bezahlung und eine Krise ungenügender Wertschätzung. Diese Krise muss gemeinsam überwunden werden!

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KRISE? WELCHE KRISE?

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