Tarifverhandlung 2021

ver.di nimmt Tarifangebot an!

in der Zeit vom 3. bis 17.Dezember wurden die ver.di-Mitglieder bei der DHL Express Germany GmbH zum Tarifangebot des Arbeitgebers befragt. Von den antwortenden Kolleginnen und Kollegen sprach sich eine Mehrheit für die Annahme des Angebotes aus. Insgesamt sagten 57 Prozent: „Ja, das Tarifangebot soll angenommen werden!“ Auf der Grundlage des Ergebnisses der Mitgliederbefragung hat sich die ver.di-Konzerntarifkommission DP DHL am 21. Dezember mit folgendem Tarifangebot befasst:

Weitere Zahlung eines Coronabonus im Januar 2022

  • 300 € Corona-Bonuszahlung für Arbeitnehmer*innen mit einer WAZ über die Hälfte der WAZ einer Vollzeitkraft (39 h)
  • 150 € Corona-Bonuszahlung für Arbeitnehmer*innen mit WAZ 19,5 h und kleiner, Auszubildende, Dualstudierende
  • Dieser Coronabonus wird mit dem Entgelt für den Monat Januar 2022 ausgezahlt

Lineare Entgelterhöhungen im Gesamtvolumen von 5,8 Prozent

  • Zum 1. Juli 2022 werden die Entgelttabellen in einem ersten Erhöhungsschritt um 3,3 Prozent erhöht. (Zuletzt wurden die Entgelttabellen zum 1. Juli 2021 um 2 Prozent erhöht.)
  • Ein weiterer Erhöhungsschritt erfolgt zum 1. August 2023. Mit diesem zweiten Schritt werden die Entgelttabellen um weitere 2,5 Prozent erhöht.
  • Die Vergütungen für die Auszubildenden werden ebenfalls zum 1. Juli 2022 um 3,3 Prozent und zum 1. August 2023 um 2,5 Prozent erhöht.

Der Tarifvertrag ist erstmals zum 29. Februar 2024 kündbar, d. h. die Laufzeit beträgt 28 Monate.

Die Konzerntarifkommission hat beschlossen, das Tarifangebot der DHL Express Germany GmbH anzunehmen. Damit ist das Tarifergebnis aus der Tarifbewegung 2021 für die Beschäftigten bei der DHL Express Germany GmbH unter Dach und Fach.

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Mitgliederbefragung

bis zum 17. Dezember 2021

Die DHL Express Germany GmbH hat ver.di in der letzten Verhandlungsrunde ein Tarifangebot vorgelegt und die Tarifverhandlungen damit beendet. Deine ver.di-Verhandlungskommission hat der Tarifkommission empfohlen, vor der Entscheidung über die Annahme oder die Ablehnung des Tarifangebotes die ver.di-Mitglieder bei der DHL Express Germany zu befragen.
Jetzt seid ihr gefragt!

Tarifangebot DHL Express Germany GmbH:

  • Lineare Lohnsteigerung für Arbeitnehmer*innen und Auszubildende von 5,8%
    3,3 Prozent mehr ab dem 1. Juli 2022 und
    2,5 Prozent mehr ab dem 1. August 2023
  • Coronabonus von 300 € (steuer-, sozialabgabenfrei) im Januar 2022 für Arbeitnehmer*innen
    (Arbeitnehmer*innen mit Wochenarbeitszeit 19,5 Stunden oder geringer 150 €)
  • Coronabonus von 150 € (steuer-, sozialabgabenfrei) im Januar 2022 für Auszubildende
  • Mindestlaufzeit: 29. Februar 2024

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Arbeitgeber legt Angebot vor!

In der dritten Verhandlungsrunde legte der Arbeitgeber ein Angebot vor. Zuvor wurde intensiv und kontrovers über die Forderung zur Tariferhöhung verhandelt.
Das Angebot des Arbeitgebers umfasst die folgenden Regelungen:

Weitere Zahlung eines Coronabonus im Januar 2022

  • 300 € Corona-Bonuszahlung für Arbeitnehmer*innen mit einer WAZ über die Hälfte der WAZ einer Vollzeitkraft (39 h)
  • 150 € Corona-Bonuszahlung für Arbeitnehmer*innen mit WAZ 19,5 h und kleiner, Auszubildende, Dualstudierende
  • Dieser Coronabonus wird mit dem Entgelt für den Monat Januar 2022 ausgezahlt

Lineare Entgelterhöhungen im Gesamtvolumen von 5,8 Prozent

  • Zum 1. Juli 2022 werden die Entgelttabellen in einem ersten Erhöhungsschritt um 3,3 Prozent erhöht. (Zuletzt wurden die Entgelttabellen zum 1. Juli 2021 um 2 Prozent erhöht.)
  • Ein weiterer Erhöhungsschritt erfolgt zum 1. August 2023. Mit diesem zweiten Schritt werden die Entgelttabellen um weitere 2,5 Prozent erhöht.
  • Die Vergütungen für die Auszubildenden werden ebenfalls zum 1. Juli 2022 um 3,3 Prozent und zum 1. August 2023 um 2,5 Prozent erhöht.

Der Tarifvertrag ist erstmals zum 29. Februar 2024 kündbar, d. h. die Laufzeit beträgt 28 Monate.

Dieses Tarifangebot liegt deutlich über vielen Tarifabschlüssen aus diesem Jahr. Die ver.di-Konzerntarifkommission DP DHL wird sich nun mit diesem Tarifangebot befassen.

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2. Verhandlungsrunde bleibt ohne Ergebnis!

Am 8. und 9. November 2021 wurden die diesjährigen Entgelttarifverhandlungen für die Beschäftigten bei der DHL Express Germany GmbH in Kassel fortgesetzt. Gleich zu Beginn dieser Verhandlungsrunde haben wir deutlich gemacht, dass die Beschäftigten jetzt eine schnelle Einigung mit spürbaren Ergebnissen erwarten.

Anstatt auf die berechtigte Forderung der Kolleginnen und Kollegen einzugehen, wollte die Arbeitgeberseite mit uns erneut über Reallohnverluste diskutieren. Dies ist für uns völlig inakzeptabel, denn: Dem Anspruch Preissteigerungen auszugleichen und unsere Kolleginnen und Kollegen am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen, wird man so nicht gerecht.

Es kann nicht sein, dass die Kolleginnen und Kollegen bei der DHL Express Germany GmbH tagtäglich mit dazu beitragen, dass der Konzern DP DHL und der Expressbereich des Konzerns von Rekordergebnis zu Rekordergebnis eilt, während die Beschäftigten jedoch an diesem Erfolg nicht teilhaben sollen.

Am Ende der zweiten Verhandlungsrunde hat die Arbeitgeberseite kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde, die am 22. und 23. November 2021 in Kassel stattfindet, muss der Arbeitgeber die Erkenntnis gewinnen, dass sich die Kolleginnen und Kollegen nicht hinhalten lassen und die Geduld der Beschäftigten erschöpft ist.

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Arbeitgeber ohne Angebot

am 26. und 27. Oktober 2021 haben wir die diesjährigen Entgelttarifverhandlungen für die Beschäftigten bei der DHL Express Germany GmbH eröffnet. ver.di fordert in dieser Entgeltrunde, dass die Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Vergütungen

  • für die Auszubildenden im Gesamtvolumen von 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten erhöht werden.

Wir haben unsere Forderung mit:

  • den sehr guten Prognosen für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2022,
  • dem enormen Produktivitätszuwachs der Beschäftigten im Expressbereich des Konzerns,
  • der herausragenden Geschäftsentwicklung des Konzerns DP DHL und des Expressbereichs,
  • dem weiter zunehmenden Personalmangel durch die angespannte Lage am Arbeitsmarkt und
  • der zurückliegenden Umverteilung zu Lasten der Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

begründet.

Anstatt mit uns konstruktiv hin zu einem Ergebnis zu verhandeln, hat die Arbeitgeberseite „schwierige Rahmenbedingungen“ sowie eine „volatile Zukunft“, einen Investitionsbedarf, der von den Beschäftigten zu bezahlen sei, sowie die „üppige Lohnentwicklung“ der vorangegangenen Jahre vorgeschoben und kaum Spielraum für Lohnerhöhungen gesehen.

Eure ver.di-Verhandlungskommission hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Kolleginnen und Kollegen bei der DHL Express Germany GmbH kein Verständnis für tarifpolitisch fragwürdige Argumente haben. Mit hohem Einsatz haben auch die Kolleginnen und Kollegen bei der DHL Express Germany GmbH mit dafür gesorgt, dass der Konzern DP DHL und der Expressbereich des Konzerns im Quartalstakt Rekordergebnisse präsentieren können. Es ist an der Zeit, dass diese Erfolge auch bei den Beschäftigten der DHL Express Germany GmbH ankommen. Die Tarifverhandlungen werden am 8. und 9. November 2021 in Kassel fortgesetzt

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